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Traditionen in Bulgarien

In Bulgarien spielen Traditionen eine große Rolle. Meist in vergangenen Zeiten entstanden, überleben sie dank vieler Feste .

Jordantag 6.1. 2007 oder Mutige Männer braucht das Land

Am 6.Januar staunten wir nicht schlecht, viele Manschen waren unterwegs. Erstes Ziel unserer Stadtexkursion war die Kirche Kyrill und Method im Herzen von Burgas. Soldaten aller Waffengattungen waren angetreten und standen still vor den erschienenen Ehrengästen. Der Bischof von Sliven ebenso wie der Bürgermeister der Stadt Burgas Joan Kostadinov. Gemeinsam feierten sie den Jordantag, auch Epiphanie oder Erscheinungsfest genannt.
An diesem Tag wurde Christus laut Evangelium im Fluss Jordan von Johannes dem Täufer getauft. Der Himmel öffnet sich und eine Taube erscheint. Daher kommt der Name Erscheinungsfest. Die Taufe Christi symbolisiert das Mysterium des Todes und die Auferstehung des Menschen.
Überall in Bulgarien wird dieses Fest gefeiert. Es gibt unterschiedliche Varianten, allen gleich ist die Weihe von Wasser. In Burgas ziehen die Menschen mit dem Bischof zum Schwarzen Meer und ein Menschengewimmel erwartet den Bischof und seine Begleiter.
Dort wird von der Meeresbrücke ein Kreuz ins Wasser geworfen und mutige Junggesellen erretten es. So auch dieses Jahr. Viele Besucher beobachteten das Schauspiel. In wenigen Minuten und einigen kräftigen Schwimmzügen war das Kreuz gerettet.. In anderen Orten Bulgariens tanzen in einem Teich jung verheiratete Männer eine Stunde lang im Wasser.
Allen gemeinsam ist der Glaube an die heilende und reinigende Kraft des Wassers. Nach Weihnachten und Ostern ist es das drittwichtigste Fest in Bulgarien. Sollte das Wasser am Kreuz gefrieren, wird es ein gutes Jahr. Leider waren die Temperaturen in diesem Jahr viel zu hoch. Aber alle hoffen natürlich trotzdem auf ein gutes und glückliches Jahr 2007.


Der Bischof von Sliven war höchstpersönlich anwesend. Die Truppenfahnen wurden gesegnet. Tausende Menschen aus Burgas waren anwesend. Viele mutige Männer gibt es auch dieses Jahr wieder. Die Helden des Tages haben sich einen Schluck verdient. Alle Anwesenden wurden vom Bischof gesegnet.


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