BULGARIEN
ERLEBEN
Navigation
Burgas
Sozopol
Schwarzes Meer
Sofia
Nessebar
Veliko Tarnovo
Varna
Plovdiv
Russe
Unterrichtsmaterial
Google
 


Das Strandsha-Gebirge Странджа планина

Das Strandsha-Gebirge in Bulgarien ist noch voller Natur und unentdeckter Schönheit.

Allgemeine Angaben zum Naturpark
 
Der Naturpark „Strandschata“ umfasst das größte geschützte Gebiet in Bulgarien. Mit seinen 1 116 km2 stellt es über ein Prozent des Landesgebiets dar. Der Naturpark liegt im südwestlichsten Teil Bulgariens – zwischen dem Bosnaer Hang im Norden und dem Resovoer Hang entlang des Flusses Resovska im Süden. Im Westen fällt die kommunale Grenze der Gemeinde Malko Tarnovo mit der Naturparkgrenze zusammen und im Osten stellt die Schwarzmeerküste zwischen Zarevo und Resovo die natürliche Grenze des Naturparks dar. Der Naturpark „Strandschata“ wurde im Jahr 1995 erklärt, damit die einzigartigen Ökosysteme sowie die biologische Vielfalt im Gebiet der Flüsse Veleka und Resovska geschützt werden und die eigentümliche Folklore, Kultur und Kulturerbe aus dem Strandschagebiet bewahrt werden.
Im internationalen Plan stellt der Naturpark „Strandscha“ eines der fünf Prioritätsgebiete in Mittel- und Osteuropa dar, die geschützt werden müssen. Er ist der einzige Vertreter des Subbioms „im Sommer grüne Laubwälder beim gemäßigten Klima mit lorbeerartigem Subwald“ und der Habitaten der südeuxinischen und der subeuxinischen Art. Der Park hat eine europäische Bedeutung in Bezug auf den Reichtum der hohen Pflanzenwelt, der Nestvögel, sowie der Vielfalt an Reptilien. Der Park spielt eine internationale Rolle für die ganze Welt in Bezug auf die Säugetiere, die wirbellosen Tiere und die Wälder mit terzierer Flora. Im Naturpark existieren auch 25 geschützte Gebiete mit einem eigenen Schutzstatus: Naturschutzgebiete, geschützte Gegenden und Natursehenswürdigkeiten. Das interne System von geschützten Gebieten ist ein Werkzeug für die Anwendung eines differenzierten Ansatzes bei der Bewahrung der Ökosysteme.
Das Schutzgebiet
 
Naturschutzgebiete резервати
 
Es gibt viele Schutzgebiete
Im Naturpark „Strandscha“ existieren fünf Naturschutzgebiete, die ein Vorbild für die Urnatur darstellen. In den Naturschutzgebieten werden nur wirtschaftliche und Bildungsaktivitäten zugelassen, indem jegliche wirtschaftlichen Tätigkeiten verboten sind.
Naturschutzgebiet “Silkosia” – 390 ha. Das ist das älteste bulgarische Naturschutzgebiet, dessen Erklärung im Jahr 1933 als das Geburtsdatum des bulgarischen Naturschutzes gilt. Dieses Naturschutzgebiet bewahrt die typischen Vertreter der südeuxinischen Waldgebiete.
Naturschutzgebiet “Usunbudshak” – 2530 ha - ist ein Biosphäre-Naturschutzgebiet nach dem Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) von UNESCO. Es wurde im Jahre 1956 erklärt und ist das sechstgrößte Naturschutzgebiet im Land. Es bietet Unterkunft den ältesten kolchischen Wäldern von Strandscha, den Felsgebieten und den Tier- und Pflanzenarten, welche im Gebiet der Flüsse Resovska und Lopuschnitsa leben. Im Naturschutzgebiet wurden 651 Arten hoch entwickelter Pflanzen.
Naturschutzgebiet “Tissovitsa” – 750 ha - wurde im Jahr 1990 erklärt, damit typische südeuxinische Waldökosysteme im Gebiet des Flusses Tissovitsa, sowie die größte Vielfalt an …in Strandscha bewahrt werden.
Naturschutzgebiet “Sredoka” – 608 ha – wurde im Jahr 1989 in der Schlucht des Flusses Metschi dol erklärt, damit die jahrhundertalten Wälder mit einem ewig grünen Subwald der kolchischen Art, Quercus armeniaca v . stranjensis und Wiesen mit örtlichen Pflanzen bewahrt werden.
Naturschutzgebiet “Witanovo” – 1112 ha - wurde im Jahr 1981 erklärt, damit die meist vertretenen in Strandscha Arten der „Witanovo“ – Ostbuche und die jahrhundertalten Wälder außerhalb des Verbreitungsgebietes von Rhodopendron ponticum bewahrt werden.
 
Geschützte Gegenden
 
Die geschützten Gegenden wurden erklärt, damit einzelne Ökosysteme oder Habitateneinheiten, sowie Populationen von konkreten bedeutsamen Arten bewahrt werden. In den geschützten Gebieten werden die natürlichen Prozesse durch bestimmte Aktivitäten unterstützt, es werden nur Tätigkeiten zugelassen, welche der Umwelt nicht wesentlich schaden. Im Naturpark „Strandscha“ existieren zwölf geschützte Gebiete: „Mündung des Flusses Veleka“, „Silistar“, „Marina reka“, „Pirena“, „Buhala“, „Rodenovo“, „Veleka“, „Paroria“, „Krivinisovo“, „Dokusak“, „Moriane“ und „Bosna“.
Die Veleka durchfließt den Park
 
 
Das Gebirge ist nicht menschenleer.
Im Naturpark werden einige Programme für die Stärkung und die Erhöhung der Population der bedrohten Arten entwickelt. Mit der aktiven Beteiligung der einheimischen Bevölkerung werden konkrete Maßnahmen zur Wiederherstellung der Mengen des Syrischen Gliedkrauts, der Strandscha – Heidelbeere, des Schmutzgeiers usw. durchgeführt.

 


Leben in Bulgarien
Tagebuch
Aktivurlaub
Literatur
Natur
Europa
Gebirge
Geschichte
Unesco
Religion