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Pliska 1. Hauptstadt von Bulgarien

Die Ruinenstadt Pliska liegt in der Nähe von Shumen.

Was zu besichtigen ist

Im 8. und 9. Jahrhundert entwickelte sich Pliska zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des 1. Bulgarenreichs. Zwei Jahrhunderte war es die 1. Hauptstadt von Bulgarien.
Die Hauptstadt Pliska war einst mit festen dicken Mauern, gekrönt von Kampftürmen, umgeben. Die Mauer, die die innere Stadt umgab, bestand aus großen, behauenen Steinquadern. In der inneren Stadt befanden sich die Residenzen und einige andere vornehme Gebäude, deren Grundmauern ebenfalls aus Steinblöcken erbaut waren. Ausgegraben sind bislang der Große Palast, der Kleine Palast und die Hofkirche. Am Rande der Ausgrabungsstätte befindet sich ein kleines sehenswertes Museum, in dem viele der Funde sowie Rekonstruktionsmodelle ausgestellt werden.


Die große Mauer Ein Eingangstor So soll es mal ausgesehen haben. Verfremdet mit einem Cokin-Filter Ausgrabungen finden immer noch statt. Mit einem Fisheye aufgenommen.

Die Erzbischofsbasilika

Der bedeutendste christliche Bau Bulgariens war jedoch die Erzbischofsbasilika, die kurz nach 865 an der Stelle eines älteren heidnischen Kultbaus außerhalb der inneren Festungsmauer errichtet wurde, zu dem eine Prozessionsstraße führte. Die dreischiffige Basilika 99Meter x 29,50 Meter wurde aus Kalksteinquadern mit Backsteinreihen ausgeführt. Sie verfügte über ein Atrium ( der viereckige Vorhof), dem ein Exonarthex (außerhalb der Fassade liegend), ein drei geteilter Narthex (über die ganze Breitseite reichenden schmalen Vorraum in Form einer eingeschossigen Vorhalle), versehen mit Emporen folgten. An das flachgedeckte Mittelschiff mit Stützenwechsel schloss sich der verlängerte Altarraum mit der innen halbrunden, außen polygonalen Hauptapsis an. Im Anschluss an die Ausgrabungen wurden umfangreiche Konservierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen an der Ruine durchgeführt.

Säulen in der Vorhalle. Romanische Bögen. Ein altes Steinmetzzeichen. Es wird heute noch gebaut. Ein Kapitel Die Ausmaße der Kirche werden sichtbar.


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