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Pirin und Rila

Bulgarien, ein verhältnismäßig kleines Land , besitzt eine prachtvolle und vielfältige Bergwelt. Die Natur bietet steile und felsige Berge, tiefe Wälder, enge Schluchten, in der Sonne schimmernde Seen, Flüsse, Wasserfälle , Thermalquellen und abgründige und geheimnisvolle Höhlen.

Der zweitgrößte Naturpark ist Pirin.

Er nimmt den nördlichen, meist besuchten und schönsten Teil des gleichnamigen Gebirges ein. Steile Gipfel, reizvolle Seen und tiefe Schluchten und Jahrhunderte alte Buchen-, Fichten-, Tannen- und Kiefernwälder prägen das Bild hier. Die Pflanzenwelt birgt noch eine Reihe von seltenen und vom Aussterben bedrohten Arten. Gämse, Rehe, Hirsche, Bären, Adler, Falken, Auerhühner sind die meist anzutreffenden Vertreter in diesem Teil des Pirin- Gebirges. Im Gebirge gibt es einen allgemein geschützten Bereich, eine Zone für Tourismus und Erholung und das eigentliche Naturschutzgebiet.

Einsamkeit ist hier noch möglich. Die Gipfel des Pirin grüßen von weitem. Schnee und Eis bestimmen die Berge. Bestimmt auch hier das Bild eine Schneekanone. Touristen gibt es noch in überschaubarer Zahl. Die touristische Infrastruktur ist im Pirin vorbildlich.

Das wunderschöne Rila Gebirge

Im Rila- Gebirge ,im Tal des Rilska- Flusses, in Gebirgslagen zwischen eintausend und zweitausendeinhundert Metern befindet sich das Naturschutzgebiet Rilski manastir (Rila-Kloster). Der Wald besteht aus gemeiner Kiefer, Weißtanne, Rottanne, Fichte und in höheren Lagen Legföhre. In den Wäldern hier fühlen sich Bären, Gämse, Rehe, Stein- und Baummarder in Sicherheit. In den Höhen kreisen Adler und Falken. Im Naturschutzgebiet liegt auch das gleichnamige Kloster, das in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts gegründet wurde. Im prachtvollen architektonischen Ensemble werden noch alte Schriften, Werke der Holzschnitzerei, Messgeräte, Messgewänder und Wandmalereien mit unschätzbarem geschichtlichen und Kunstwert bewahrt. Seit 1983 ist es UNESCO- Weltkulturerbe.

Blick von Bansko auf das nahe Rila-Gebirge. Ein wundervoller Moment. Im Zentrum steht die Klosterkirche. Der Winter , den gibt es auch im Rila-Gebirge. Kunst wohin man schaut. Atemberaubend schöne Wandmalereien.


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