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Natur im Strandsha-Gebirge

Die Natur im Strandsha-Gebirge ist noch unberührt und sehr sehenswert.

Natursehenswürdigkeiten природни забележителности
 
Die Natursehenswürdigkeiten sind Elemente der unbelebten Natur – Landschaften, Felsen, Dünen, Meeresküsten, und andere, die eine außergewöhnliche Schönheit und Einzigartigkeit ausprägen. Im Naturpark „Strandscha“ wurden acht Natursehenswürdigkeiten erklärt: „Die Quellen des Flusses Mladezhka“, „Die Höhle Macharata“, „Die Höhle Elenina dupka“, „Die vierzehn Strandscha – Buchenim Naturgebiet St. Ilija“, „Kamenska Bartschina“, „Der blaue Wacholder“, „Die Sumpfschildkröte im Naturgebiet Nakovo Kladentsche“ und „Die Strandscha- Buche in Zwezdets“.
Die Küste des Schwarzen Meeres
 
Geographische Lage und Klima
 
Noch weitesgehend unbebaut
Das Gebirge erstreckt sich auf dem Kreuzweg zwischen Europa, dem Mittelmeerraum und Asien. Die Einzigartigkeit der Flora von Strandscha und die große biologische Vielfalt sind auf die geographische Lage, das Klima und die geologische Vergangenheit des Gebirges zurückzuführen. Die Tatsache, dass drei große Meere in der Nähe sind – das Schwarze Meer, das Marmarameer und das Ägäische Meer beeinflusst wesentlich das Klima von Strandscha. Es ist feuchter und milder als in den übrigen Gebieten Bulgariens, mit einem deutlich ausgeprägten, für die Mittelmeerküste typischen Winterregenmaximum, aber auch mit einem zweiten Sommermaximum, der für Kontinentaleuropa charakteristisch ist. Das verschiedenartige Gebirgsrelief – weitgehende Kämme, tiefe Täler, große Flusstäler und Meeresküsten – bestimmt die einmalige Kombination mikroklimatischer Faktoren im Strandscha – Gebirge. Die paläontologische Vergangenheit vom Strandscha – Gebirge ist spezifisch und hängt damit zusammen, dass die Region während des Quartärs die für Europa typische Eiszeit nicht erlebt hat. Viele der Arten, die während des Tertiärs vor 60 Mio. Jahren weit verbreitet waren, haben im Gebirge überlebt und heutzutage ist es deren einziges Zuhause auf dem Kontinent. Strandscha ist das „lebendige“ paläontologische Museum von Europa während des Tertiärs.
 
Biotope Биотопи
 
Die Vielfalt der klimatischen und der mikroklimatischen Faktoren, das Relief, der Mangel an einem verstärkten anthropogenen Druck haben dazu beigetragen, dass unterschiedliche Biotope in Strandscha entstanden sind und bis heute noch existieren. Ihre Gesamtzahl 121 und nach diesem Kriterium ist der Naturpark an der ersten Stelle unter den geschützten Gebieten in Europa. Dreizehn der Biotope sind typisch für das Strandscha – Gebirge, die zur südeuxinischen Art gehören. Sie schließen folgende Wälder ein: Ostbuchenwälder mit Rhodopendron Ponticum, Mischwälder von Ostbuchen und Traubeneichen, Traubeneichen und Ungarische Eichen, Ungarische Eichen und Rhodopendron Ponticum, Ostbuchen und kaukasische Heidelbeeren, Ostbuchen und Kolchische Stechpalmen, Traubeneichen und Rhodopendron Ponticum, Traubeneichen und Primula vulgaris sibthorpii, Traubeneichen und Ostbuchen, bulgarische Lagunenwälder, Eichenwälder mit Hartwiss Eichen, Mischwälder von Ostbuchen, Hainbuchen und Linden, sowie Besenheiden. Die Biotope der subeuxinischen Art schließen Wälder von Ungarischen Eichen und Magnoliopsida sowie Eichen- und Hainbuchenwälder ein. Die Wälder im Naturpark besetzen etwa 80 % des Territoriums und sind in 28 Wald- und 18 Gebüschbiotope eingeteilt. Die Biotop – Vielfalt im Strandscha – Gebirge wird auch durch Submittelmeer- und kontinentale Striche ergänzt, an der Schwarzmeerküste sind Sandbiotope, Felsenküsten, und Meeresbuchten, Wälder und Weiden zu betrachten. Dieses Gebirge hat auch manche der letzten bulgarischen Lagunenwälder, Flussmündungen, Küstenwälder, Küstenweiden, Felsenbiotope und Höhlenkomplexe bewahrt. Die große Biotop – Vielfalt im Strandscha – Gebirge ist eine Voraussetzung für die Vielfalt der pflanzlichen und tierischen Welt im Gebirge.
Viele Eichen gibt es im Gebirge.
 


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