Die Vielfalt der klimatischen und der mikroklimatischen Faktoren, das Relief, der Mangel an einem verstärkten anthropogenen Druck haben dazu beigetragen, dass unterschiedliche Biotope in Strandscha entstanden sind und bis heute noch existieren. Ihre Gesamtzahl 121 und nach diesem Kriterium ist der Naturpark an der ersten Stelle unter den geschützten Gebieten in Europa. Dreizehn der Biotope sind typisch für das Strandscha – Gebirge, die zur südeuxinischen Art gehören. Sie schließen folgende Wälder ein: Ostbuchenwälder mit Rhodopendron Ponticum, Mischwälder von Ostbuchen und Traubeneichen, Traubeneichen und Ungarische Eichen, Ungarische Eichen und Rhodopendron Ponticum, Ostbuchen und kaukasische Heidelbeeren, Ostbuchen und Kolchische Stechpalmen, Traubeneichen und Rhodopendron Ponticum, Traubeneichen und Primula vulgaris sibthorpii, Traubeneichen und Ostbuchen, bulgarische Lagunenwälder, Eichenwälder mit Hartwiss Eichen, Mischwälder von Ostbuchen, Hainbuchen und Linden, sowie Besenheiden. Die Biotope der subeuxinischen Art schließen Wälder von Ungarischen Eichen und Magnoliopsida sowie Eichen- und Hainbuchenwälder ein. Die Wälder im Naturpark besetzen etwa 80 % des Territoriums und sind in 28 Wald- und 18 Gebüschbiotope eingeteilt. Die Biotop – Vielfalt im Strandscha – Gebirge wird auch durch Submittelmeer- und kontinentale Striche ergänzt, an der Schwarzmeerküste sind Sandbiotope, Felsenküsten, und Meeresbuchten, Wälder und Weiden zu betrachten. Dieses Gebirge hat auch manche der letzten bulgarischen Lagunenwälder, Flussmündungen, Küstenwälder, Küstenweiden, Felsenbiotope und Höhlenkomplexe bewahrt. Die große Biotop – Vielfalt im Strandscha – Gebirge ist eine Voraussetzung für die Vielfalt der pflanzlichen und tierischen Welt im Gebirge. |