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IslamIn Bulgarien gibt es noch einige Sehenswürdigkeitenaus der osmanischen Zeit.Eine Ausnahme ist die Tombul-Moschee der Stadt Shumen, die größte und schönste Moschee in Bulgarien. Der Bau steht in der Tradition der Moscheenbauten aus der klassischen Periode der osmanischen Architektur.
Die ausgewogene , monumental wirkende Komposition beruht auf der harmonischen Zusammenfügung geometrischer Körper. Im Innenraum sind Elemente des so genannten türkischen Barocks erhalten.






Demir Baba (eiserner Vater) ist der meistverehrte Heilige unter der alidischen (schiitischen Bulgaren Aliani (Kazalbaschi)) Bevölkerung von Nordostbulgarien. Seine Grabstätte (Tjurbe) ist noch immer eine der wichtigsten Pilgerstätten, nicht nur der einheimischen Alanen, sondern auch orthodoxer Muslime. Auch christliche Wallfahrer besuchen diesen Ort.
In der Herrscherzeit Sultan Selims I. (1467-1520) erfolgte die Verbannung zahlreicher Alanen nach Nordostbulgarien. Verpflichtendes Prinzip aller Glaubensbrüder im Orden sind die Ideale wie soziale Gerechtigkeit , Gleichwertigkeit vor Gott, Kampf gegen das Böse und die Vertiefung der Brüderlichkeit und Güte zwischen den Menschen.
Das eigentliche Grabmahl(Tjurbe) ist siebeneckig angelegt, mit Kuppel und Vorraum ausgestattet und zeigt mit dem Eingang in östliche Richtung. Äußerst beeindruckend ist die Stelle auf der das Grabmal errichtet wurde. In einer Ausbuchtung des Krapinets-Canons, unmittelbar neben einer starken Karstquelle, auf seit jeher heiligem Boden.






Die massenhaft einwandernden christlichen Siedler brachten im 19. Jahrhundert kulturelle Bräuche mit, welche mit der Verehrung des Wassers und heiliger Quellen einhergingen. Diese Tradition war Anlass zum massenhaften Besuch der Quelle im Gebiet von Demir Baba, war doch hier die einzige Stelle im wasserarmen Gebiet an denen es im Überfluss vorhanden war.
Die Verflechtung von alanischen, sunnitischen und christlichen Traditionen über einer sehr viel älteren Basis zeigt sich noch heute in lebendigem Brauchtum aller Gläubigen der Region um Demir Baba.
Die Gewohnheit des Anbindens kleiner Stofffetzen an die Bäume, rituelles Waschen und das Ausstrecken der Gläubigen auf den Felsen sollen dazu dienen, Kraft und andere magische Eigenschaften des heiligen Ortes in sich aufzunehmen.






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