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Varna Варна am Schwarzen Meer

Varna hat neben dem Schwarzen Meer viel zu bieten.

Varna ist der Größe nach die dritte Stadt in Bulgarien und hat eine lange Geschichte. Etwa im 6. Jahrhundert v.u.Z. wurde sie von Auswanderern aus Milet gegründet, die die Thraker aus diesem Gebiet verdrängten. Der erste Name der neu gegründeten Stadt war Odessos, der Name Varna tauchte erst viel später im 7. Jahrhundert u.Z. auf. Im Jahre 1391 kam Varna unter türkische Herrschaft. Die Kathedrale entstand nach 1878 zu Ehren der russischen Befreier vom osmanischen Joch.
Die Kathedrale Sveto Uspenie Bogoroditschno in Varna
Im Meeresgarten wird der Helden vergangener Tage gedacht.
Die größte Bedeutung und Berühmtheit erwarb Varna als internationaler Badeort. Der breite Strand ist von schönem hellen, feinem weichen Sand bedeckt. Der Meeresboden fällt nur allmählich ab, so dass Kinder jeden Alters bequem im seichten Wasser baden können. An der ziemlich hohen Küste der Stadt liegt der ausgedehnte Meeresgarten mit großem Casino, Freilichttheater, Zoo und einem Delphinarium.
Varna ist reich an Museen, die wochentags alle geöffnet haben. Am Wochenende sind die Museen in der Regel geschlossen, was nicht sehr touristenfreundlich ist. Vorher Informationen einholen, hilft auch nicht immer. Erst wenn man davor steht, weiß der Tourist, ob geöffnet ist oder nicht. Wenn geöffnet, dann den Besuch sofort durchführen. Beim nächsten Mal kann schon wieder alles ganz anders sein. Das Angebot ist reichhaltig, Museum der Kriegsmarine, Museum für die Geschichte von Varna oder der historisch - ethnographische Komplex Protobulgarische Siedlung Fanagoria sind nur drei Beispiele.
Das Archäologische Museum ist sehenswert.
Die römische Therme
Unter der Regierungszeit von Kaiser Augustus (32v.u.Z.-14 u.Z.) wurde die Stadt dem Römischen Reich angegliedert. Eine erneute wirtschaftliche und kulturelle Blüte erlebte sie im 2. und frühen 3. Jahrhundert, wovon zahlreiche Inschriften und Kunstdenkmäler ein beredtes Zeugnis ablegen. Unter den Bauten ist die Therme unbedingt zu erwähnen. Sie ist auch heute noch zu besichtigen.
Inga Deor hat in ihrem Buch „Hamburg- Varna und zurück“ nicht nur einen vorzüglichen Krimi geschrieben, sondern auch sehr feinfühlig, aber auch nicht mit Kritik sparend das bulgarische Gegenwartsleben dargestellt. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Mit viel Augenzwinkern wird das Deutsche und Bulgarische auf die Schippe genommen. Ein sehr lesenswertes Buch. Weitere Informationen lesen Sie im Lesetagebuch.


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