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Hristo Botev ein bulgarischer Lyriker

Ein Dichter mit einer revolutionären Vergangenheit.

Aus seinem Leben berichtet Liliyana Fileva

Im Meeresgarten von Burgas steht ein Denkmal.
Hristo Botev ist am 25.Dezember 1847 in Kalofer in der Familie vom Lehrmeister Botjo Petkov und Ivanka Boteva geboren. Botev lernte zuerst in der Stadt Karlovo, wo Botjo Petkov als Lehrer arbeitete, später kehrte Botev nach Kalofer zurück und 1863 beendete er die Schule von Kalofer. Im Oktober ging er nach Russland, wo er als privater Schüler am Gymnasium von Odessa lernte. 1865 wurde er vom Gymnasium exmatrikuliert. 1867 ging er nach Kalofer zurück. Zu dieser Zeit wurde das erste Gedicht von Hristo Botev – “ An seine Mutter “veröffentlicht. Seit Oktober 1867 lebte er in Rumänien, wo er als Schriftsetzer, Journalist und Drucker arbeitete. 1872 wurde er wegen seiner konspirativen revolutionären Tätigkeit verhaftet und ins Gefängnis geschickt, jedoch mit der Fürsage von Lewski befreit. Nach der Nachricht über den Aprilaufstand 1876 organisierte Botev eine Heidukenschar und wurde ihr Woiwode (Anführer). Mit dem Radezki-Schiff gelang er am 17.Mai an das bulgarische Ufer. Am 20.Mai 1876 ist die letzte schwere Schlacht – Botev wurde von einer Kugel tödlich getroffen.

Hadji Dimitar

Heute wird er noch verehrt.
In diesem Gedicht handelt es um einen Freiheitskämpfer, der verwundet im Gebirge nach der Schlacht liegt, aber immer noch am Leben ist. Die Sonne scheint feurig auf ihm und er hört den traurigen Gesang der Sklavinnen, die auf dem Feld ernten. Die ganze Natur – die Erde, der Himmel, die wilden Tiere, die Raubvögel und sogar die Samodiven(Waldfeen) unterstützen ihn und versuchten ihm zu helfen wie sie konnten. Tag und Nacht wechselten sie sich ab, und der Held liegt immer noch im Gebirge und sein Blut strömt hinaus.
Am 6.1. wird an Hristo Botev gedacht.
Hadji Dimitar Asenov war Freiheitskämpfer und Scharleiter für acht Jahre. Er war mit Rakovski, einem anderen berühmten bulgarischen Freiheitskämpfer, verbunden. 1868 überquert er die Donau und leitet eine grosse Scher zusammen mit einem anderen berühmten Scharleiter – Stefan Karadja. Die Schar wurde zerschlagen und vernichtet von der türkischen Armee. Hadji Dimitar wurde getötet, und Stefan Karadja, halbtod, wurde gefangen und erhängt. Botev kannte Hadji Dimitar pesönlich und war begeistert von seiner Heldentat.
Einige Jahre nach seinem Tod gab es Gerüchte, dass Hadji Dimitar lebendig ist und eine neue Gelegenheit um Freihet zu kämpfen erwartet. So wurde die Ballade „Hadji Dimitar“ geboren und auch die Idee für die Unsterblichkeit der in einer Schlacht um Freiheit Getöteten.
Die belebte Gestalt der Natur, die sich um den Helden kümmert, stammt aus den Volksliedern. Der Vers: „Настане вечер, месец изгрее...” ist ein weltbekanntes Beispiel der Dichtermeisterschaft. Dieses Gedicht ist eins der Symbole der bulgarischen Dichtung.


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