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Fototagebuch Michaela und Gundolf Schmidt

Hier finden Sie Fotos, die unser Leben in Bulgarien betreffen. Neben unserem Leben in Burgas am Schwarzen Meer wollen wir auch Alltägliches und touristische Ziele im Foto festhalten.

15.5.2009 Besuch

Zum ersten und wahrscheinlich auch zum letzten Mal , zumindestens für einige Jahre war Familie Schabanski zu Gast in Wermsdorf. Anlass ist ihre Rückkehr nach Bulgarien. Zu Ehren des heiligen Georg aßen wir Lamm.
Wir lernten uns 2006 in Burgas kennen, immer hilfsbereit und optimistisch in die Welt schauend, so sind Elin und Sybille. Beide sind zu lieben Freunden geworden. Ein wenig neidisch bin ich schon, sie dürfen zurück nach Bulgarien. Gern hätte ich mit Elin in den Rhodopen gewirtschaftet und mit Sybille in Atia gefachsimpelt. Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg.


Bulgarische Zukunft Familie Schabanski Elli Sybille Das Lamm gemeinsam in Wermsdorf

Bulgarien und die Buchmesse 2009

Es war wieder so weit, die Buchmesse hat mich in seinen Bann gezogen. Bulgarien sollte eigentlich nicht mein Messeschwerpunkt werden, aber ich hatte die Rechnung wieder einmal ohne die Bulgaren (bzw. Menschen mit bulgarischem Blut) gemacht. Gefreut hatte ich mich sehr über die Teilnahme von Ilija Trojanow, endlich konnte ich ihn kennen lernen. Es klappte sogar mit einem persönlichen Kontakt. Er sprach in schönen und warmen Worten über seine Ideen und Vorhaben, z.B. eine Reihe „Weltlese“ mit internationaler Literatur. Sehr treffend sprach er über die Rolle der kleinen Sprachen, leider machen die Bulgaren den Fehler und pflegen ihre eigene Sprache zu wenig, so Trojanow, bulgarisch wird bald nur noch ein unbedeutender Dialekt auf dem Balkan sein, sollte dem nicht bald entgegen gesteuert werden. Ilija Trojanow bekam 2006 den Leipziger Buchpreis und dieses Jahr war es wieder ein Preis, der irgendwie doch nach Bulgarien geht. Die Tochter eines Exilbulgaren rechnet mit ihrem Vater und seinem Vaterland Bulgarien drastisch, aber sprachgewaltig ab. Sibylle Lewitscharoffs Roman „Apostoleff“ ist ein Knaller der Sprache und des Inhalts. Schon wenige Minuten des Vorlesens erzeugten angenehme Verzückung, außer bei Bulgaren. Sie hat ähnliches erlebt wie wir, dass macht sie sogar Michaela sympathisch. Typisch bulgarisch war der kleine Stand auf der Buchmesse gewesen. Einige unbedeutende Reiseführer und einige wenige bulgarische Bücher wurden von einem jugendlichen nicht deutsch sprechenden Mann „präsentiert“. Das Geld hätte man sich sparen können.


Ilija Trojanow Ilija Trojanow auf der Buchmesse Leipziger Buchpreis 2009 Sibylle Lewitscharoff Bulgarische Landeskunde Bulgarischer Patriotismus

11.4.2008 Rückblick Schulleben

Das Schulleben in Burgas war sehr vielfälig, jeden Monat war etwas anderes los. Improvisation stand immer im Vordergrund, aber es fand sich immer einer oder eine, die etwas auf die Beine gestellt haben. Stimmung war leicht zu erzeugen, sie hielt und ganz ohne Alkohol.

Anne Wer ist das? Und das? Diana Eliza,Dessilava und Stefan Tolle Stimmung.

27.1.08 Ein letzter Gruß

Es ist geschafft. Unser Weinkeller hat sich gefüllt. Dank unserer bulgarischen Freunde haben wir jetzt unseren eigenen Weinvorrat Originalwein aus der Region von Plovdiv. Aus eigener Erfahrung wissen wir , dass es dort sehr heiß werden kann. Der Wein kam im Kanister und mußte nur noch umgefüllt und eingekorkt werden. Nach einiger Zeit hatten wir alle Utensilien zusammen und losgehen konnte es mit der Herstellung unserer eigenen gefüllten Weinflaschen. Er schmeckt und wir wissen, dass ist echten Wein aus Bulgarien,trocken und hervorragend im Abgang.

Gut zielen ist wichtig. Die Verkorkung So soll der Wein enden. Teamwork Handarbeit Stolze Besitzerin von 39 Flaschen Merlot.

Rückblick auf Plovdiv Juni 2007

Die Fahrt nach Plovdiv war eine unserer besten Ideen. Diese Stadt war ein schöner Abschluss unseres Bulgarien- Abenteuers. Kultur und Geschichte, Leben und Einkauf, eine wunderschöne, wenn auch im Sommer sehr heiße Stadt.
Wir verlebten noch einmal schöne Tage in Bulgarien. Planmäßig mit Hilfe eines bulgarischen Reiseführers schauten wir uns die Stadt an. Römische, osmanische, thrakische und natürlich bulgarische Geschichte kreuzen sich hier und haben ihre Spuren hinterlassen.


Im Stadion von Plovdiv Zwei Porträts Im römischen Theater. Sitzprobe im Museum Selbstporträt in der russischen Gaststätte. In Plovdiv  gibt es viel zu entdecken.

25.10.07 Immer noch im Streik

Es ist schon fast ein Wunder wie lange sie durchhalten. Hier geht es ja immerhin um das nackte Überleben und nicht wie bei uns um einige Prozente. Der Durchhaltewillen beeindruckt mich tief, denn ich ahne, was es bedeutet, auch auf das wenige Geld zu verzichten.

Das Goethe-Gymnasium aus Burgas in Sofia. Etwas geschafft. Voller Glücksgefühle. Hoffnung steigt in den Himmel. Wieder mit russischer Hilfe. Menschen über Menschen.

4.10.07 Es passiert was

Ich glaube, es passiert doch was in Bulgarien. Ein Gespenst geht um, das Gespenst heißt Mut. So viele Menschen trauen sich auf die Straße und zeigen Courage. So viel Mut gehört belohnt, leider kann ich hier nur ihre ( Ivos) Bilder zeigen. Ich erinnere mich aber, so hat es vor 17 Jahren auch bei uns angefangen. Menschen trauen sich etwas;eine unerhörte Leistung, was ich hier sehe. Ich hoffe, dass es auch ein glückliches Ende geben wird.

Streik

26.6.07 Danke

Nun ist Bulgarien für uns schon fast Vergangenheit. Es sollte also nicht sein, dass wir neue Horizonte länger als nur zehn Monate ausprobieren können. Bulgarien hat uns einiges abverlangt, aber auch einiges gegeben, z.B. zwei(drei) tolle Freunde. Wie selbstverständlich halfen uns beide über die Hürden der bulgarischen Bürokratie und Sprache hinweg. Es ist schade, dass wir unsere zaghaften gemeinsamen Pläne nicht weiter verfolgen können. Wir wünschen Euch alles Gute und ein wenig Glück im Leben.

Ivo im Traumland der Widersprüche Glücklich in Otmanli Nicht nur unsere Sprachlehrerin Iva Das zukünftige Dreamteam in Slaveikov Nikoleta der Stolz der ganzen Familie Glückliche Mama

2.-3.6.2007 Letztes Erlebniswochenende

Trotz großer psychischer Belastungen (danke Iva und Ivo, dass ihr so tolle Freunde seid), ließen wir uns nicht abbringen, den südöstlichsten Teil Bulgariens zu besuchen. Es ist mein Herzstück Bulgariens. So hatte ich es mir vorgestellt – unberührte Natur: schöne Wälder und Strände, Tradition und vieles mehr. Dazu nette Menschen, wie wir sie schon so oft kennen gelernt hatten.
Am ersten Tag ein bisschen Strand testen, es ist der schönste Bulgariens – feiner Sand, kein Müll und glasklares Wasser. So hatte ich Bulgarien in Erinnerung- das Bulgarien von 1982. Wir buchten zwei Liegen und zwei Sonnenschirme (einen für uns und einen fürs Fahrrad) und genossen die Sonne. 10 Lewa - 2005 waren es laut Reiseführer 3, ich möchte nicht in 10 Jahren hier unter dem Sonnenschirm liegen – was das wohl dann kostet! Der Strand ist ruhig, kaum Touristen sind hier (Wann beginnt in Bulgarien eigentlich die Saison für die Einheimischen?).
Ich hätte hier ewig liegen können, aber Gundolf wollte seine Karten abfahren (Wenn er sie wenigsten lesen könnte - hatte es das nicht bei der Armee gelernt?) und so suchten wir den Hippestrand, den wir nicht fanden, aber einen noch schöneren, noch ruhigeren – das Paradies auf Erden. Hier wagte sogar ich mich ins Meer, alle, die mich kennen, wissen, was das heißt – 5 Sterne mindestens.
Zurück ging es meine Abkürzung – da kenne ich nichts – also Gundolf musste mit dem Fahrrad den Felsen hinunter, das ist Training und meins musste er auch hinunter tragen. – Fein gemacht, den Rädern ist nichts passiert (Gundolf auch nichts – muss ich das erwähnen?)
Den nächsten Tag sollte es eine kleine Radrundreise von ca. 30 km im Strandsha-Gebirge geben. Ausgangspunkt war das Dorf Balgari, an diesem Tag bzw. gegen 21.30 Uhr fanden die legendären Feuertänze statt. Also hin und das Auto abgestellt um Fahrrad zu fahren. Aber wir hatten mehr als Glück, wir sahen die Opferung dreier Lämmer. Blutnah sozusagen, ich habe die Fotos gemacht, dabei den Verstand ausgeschaltet, aber die Augen der Lämmer werde ich nicht vergessen.
Dann ging es auf’s Fahrrad und ab ins Tal. Mit jeder Minute wurde mir deutlicher – da musst du wieder rauf und das bei dem Wetter (27 Grad). Nach dem Weg suchend, alle Dorfbewohner fragend fanden wir den Aufstieg mit dem Fahrrad. 20 Minuten Abfahrt, 3 Stunden Hochschieben – ich liebe diese Art von Fahrradfahren besonders. Der Schweiß rann, das Wasser wurde knapp – aber die Aussicht und Ruhe, und auch die Pflanzenwelt (Erdbeeren, Kräuter ...) und eine Schildkröte entschädigten für die ganzen Strapazen. Ich hatte Gundolf gesagt, dass ich jetzt sogar aus einer Quelle trinken würde, und schon tauchte ein Bulgare auf, der uns eine Wasserquelle mit dem köstlichsten Nass zeigte. Natur pur – so was hatte ich nicht erlebt.
Nach dem Tanken dieses Urstoffes war es bald bis Balgari geschafft und wir sahen, wie der Holzstoß für die Feuertänze entfacht wurde. Auch die alte Dorfkirche durften wir besuchen, wir wurden freundlich begrüßt.
Wir entschlossen uns, die Feuertänze anzuschauen, denn bis Sonnenuntergang war es nicht so lang. Da kann man essen, durchs Dorf bummeln usw. Am Ende wurden es über 5 Stunden.
Die Zeit wurde trotzdem nicht lang, da viele Folkloregruppen ihre Künste zum Besten gaben.
Das Ereignis begann 21.30 Uhr, es war stockdunkel, die Popos der Prozession vor uns, wir hinter der Absperrung. Kaum Chancen auf gute Fotos, denn die Polizei hielt ihr wachsames Auge darauf, dass wir hinter der Absperrung blieben. Aber ich suchte schnell einen anderen Platz, die Fototasche ließ ich bei Gundolf, der aber das nicht registrierte. Da alle gute Fotos machen wollten, stürmte man die Absperrung – und unsere Fototasche war weg. Die kriegen wir nie wieder, so Gundolf und im nächsten Moment drückte ihm eine Frau unsere Tasche mit dem 1 GB-Chip in die Hand – sonst würden hier keine Bilder zu sehen sein. Vielen Dank an die unbekannte Frau, der ich spontan um den Hals fiel.
So viele Glückshormone im Blut wagte ich mich über die Glut, keine bleibenden Schäden habe ich genommen. Aber ich bin nur einmal hin und zurück, die Feuertänzer sprangen ca. 30 Minuten auf und über die Glut.
Die Heimreise schenken wir uns, stockdunkel, schlechte Straßen – 100 km – 2 Stunden – neuer Schneckenrekord.
Ein schönes Wochenende in Bulgarien – weit ab vom Tourismus.


Wald aus Sonnenschirmen Training Noch lebendig. Netter Bulgare Unerwartetes Zusammentreffen. Zukünftige Feuertänzerin

Mai 2007 Besuch in Rumänien

Mit Bangen sah ich dem ersten Besuch von Rumänien entgegen. Zu viel Negatives hatte ich bisher gesehen und gehört. Aber wie so oft im Leben bedarf es nur einen kleinen Schritt und schon sind die meisten aller Vorurteile wie weggeblasen. Eine knappe Woche waren wir zu Gast in Rumänien gewesen. Es war für mich eine Woche der positiven Überraschungen. Gute bis sehr gute Infrastruktur, gute bis sehr gute Hotels, gute bis sehr gute Restaurants und Museen. Freundliche bis sehr freundliche Menschen. Wir werden wieder nach Rumänien fahren. Dieses Kulturland muss man einfach besuchen.

Interkulturelle Zusammenarbeit im Donaudelta Nicht in Rom sondern in Constanta Fischessen war angesagt Baden kann man auch in Mamaia. Der Delphin zeigte sein Können. Freundliche Rumänen gab es viele.

15.5.2007 Bad im Schlamm

An einem Nachmittag fuhren wir zum Lugato raus. Ein kleiner Strandspaziergang führte uns wieder Mal zu unserem Lieblingsplatz in der Nähe von Burgas. Das Wasser war schon recht warm und auch der Schlamm war nicht zu kalt. So konnten wir viel für unsere Gesundheit tun.

Die Helden im Anmarsch Erstes Bad Der Schlamm machts Hier bin ich. Hinterlassenschaften Himmelssegler

Mai 2007 Anne und David bei uns zu Gast

Unser Kind Anne war eine Woche mit Freund David unser Gast. Ihr kleiner Urlaub führte uns an den Sonnenstrand, nach Nessebar und Sozopol, aber auch den Ropotamo und Arkutino besuchten wir. Anne und Michaela waren ganz eine Seele.
Das Wetter war uns fast immer gut gesonnen. Leider waren ihre Flüge so ungünstig, dass gleich zwei Tage wegfielen. Schade. Uns hat die Woche sehr gefallen. Mal sehen wer als nächstes uns besuchen kommt.


Ein Herz und eine Seele In Bulgarien ißt man immer mit. David hat den Durchblick. Kifler ohne Ende. Fotografiert wurde viel. Bootstour auf dem Ropotamo.

April 07 Urlaub in Nordbulgarien

Wir haben uns in unseren ersten Ferien entschieden, eine erste große Bulgarienrundfahrt zu unternehmen. In 9 Tagen waren wir in Nordostbulgarien unterwegs. Unser Auto fuhr uns über Shumen nach Russe und über Silistra nach Krapez an die Schwarzmeerküste. Dicht liegen hier die geschichtlichen Höhepunkte der bulgarischen Geschichte Pliska und Veliki Preslaw und die Unseco Kulturgüter Reiter von Madara und das Höhlenkloster Iwanowo neben schönen Städten wie Shumen und Russe. Die Übernachtungen klappten alle hervorragend, nirgends war es zu teuer oder zu unsauber. Nur das Wetter war sehr aprilhaft, ein Tag Kälte, ein Tag Sonnenschein. Nicht nur wir waren unterwegs, auch halb Rumänien. Manche Straßen waren gewöhnungsbedürftig, vorsichtig fahren sollte man schon. Auch die Geschwindigkeit empfehle ich immer einzuhalten, auch wenn man immer der letzte ist.

Ein geschichtlicher Esel in Pliska. Aufstieg zur Festung Madara. Besuch beim Eisernen Vater (Demir Baba) Ein tolles Bild aus Russe an der Donau. Begegnung in Tscherven Touristenkatze in Baltschik.

April 07 Fahrradfahren in Bulgarien

Ich wusste schon, dass es ein Abenteuer werden wird, in Bulgarien fahrradfahren zu wollen. 120 Kilometer haben wir geschafft, aber jeder Kilometer wird hier hart erarbeitet. Luxus , wie z. B. einen Radweg gibt es selbstverständlich nicht. Ein radfahrtauglicher Weg war unser Ziel auf der ersten Reise, wir fanden zwei, aber was für welche. Der eine oben auf dem Berg ( Plateau von Shumen )und der andere im tiefen Tal ( Flusstal bei Russe). Zum Ziel haben wir es nie geschafft, und trotzdem hat es Spaß gemacht. Die Autofahrer sind rücksichtsvoller als wir dachten und die Versorgungslage war immer gut. Wer es abwechslungsreich mag, ist hier richtig. Wir werden unser Glück weiter versuchen.

Auf dem Plateau von Shumen. Im Landschaftsschutzgebiet Russenski Lom. Spiegel erhöhen die Sicherheit. Unheimliche Begegnung an der Donau. Vom Geheimtipp zurück mit 25 %. Mountainbikes haben keine Schutzbleche.

26.3. 07 Anne zum zweiten Mal in Bulgarien

Nun ist Anne schon wieder weg, gerade haben wir sie aus Sofia abgeholt. Nun ist sie schon wieder in Leipzig. Drei Wochen war sie zu Gast an unserer Schule und zwei Wochen verbrachten wir zusammen. Unser guter Abwasch- und Waschgeist. Auch in der Schule vollbrachte sie sehr gute Arbeit. Gemeinsam erkundeten wir Burgas per Rad ,Sofia und Otmanli zu Fuß und Bulgarien per Auto.Wir haben sogar eine Unterrichtseinheit gemeinsam geplant und auch gemeinsam Stunden gehalten. War schon eine schöne Erfahrung, ich konnte einiges von ihr lernen. Wann können schon mal Eltern mit ihren Kindern gemeinsam arbeiten.

Willkommen in Bulgarien. Anne und David. Anne und Mama. Anne unterrichtete schon selber. Auch beim Fasching waren wir. Vaters Kulturtripps sind immer anstrengend.

18.3.2007 Besuch im Vorfrühling

Wir waren mit Ivo und Iva unterwegs und erkundeten die Umgebung von Burgas. Der Naturpark Otmanli war wieder unser Ziel. Erste Frühlingsboten erfreuten unser Herz und die Sonne erwärmte unser Gemüt. Ein Weg war schnell gefunden , nur leider war er irgendwann einfach weg. Iva hielt tapfer durch. Ivo mußte nur ein wenig Schimpfe über sich ergehen lassen, wir verstanden es nicht, es war auf bulgarisch. Ende gut , alles gut. Wir kamen in unsere als Ziel ausgesuchte Kneipe, fanden einen Platz und die Kellnerin brachte alles Gewünschte. Als Zugabe gab es einen eingefärbten Sonnenuntergang und unseren ersten in der Wildbahn freilebenden Delfin.

Der Weg war nicht immer leicht zu finden. Ivo behielt immer seine gute Laune. Hier konnte Iva schon wieder lachen. Michaela war heute unsere Cheffotografin. Das essen Bulgaren zum Kaffee(Bier). Ein schöner Blick über die Bucht von Burgas.

10.-12.2.2007 Ein Wochenende in einer Zauberstadt

Für ein verlängertes Wochende waren wir in Veliko Tarnovo zu Besuch gewesen. Wir begegneten einer lebenslustigen Katze im Kloster und zwei Künstlern,die schon in Kaditzsch zu Gast gewesen sind. Ein für mich unvergessliches Erlebnis war die Begegnung mit einem steinalten Mönch im Kloster. Dauernd schaute er auf seine Taschenuhr. Wartet er auf den Tod oder erfreut er sich seines noch nicht zuende gegangenen Lebensrades?
Er brachte mich sehr zum Nachdenken.


Überall konnten wir gut essen. Und gut trinken. Ein Rakia gehört dazu. Ein guter Reiseführer ist die halbe Miete. Meine denkwürdigste Begegnung. Unser aller Liebling. Gemeinsam haben wir schon viel erlebt und gesehen.

23.12.06 Es war eine schnell geborene Idee, uns mit den Kindern in Istanbul zu treffen.

Einfach zu organisieren war es nicht, aber dank Anne hat es dann zu einem Treffen in Razlog-Bansko zwischen Pirin und Rila-Gebirge gereicht. Sie mit dem Flugzeug und wir mit dem Auto. Beide Gebirge grüßten uns schon von weitem mit ihren weißen Bergspitzen . Das ist schon was anderes, als bei uns am Schwarzen Meer . Das Hotel gab sich viel Mühe uns Weihnachten weihnachtlich erscheinen zu lassen. Ein Busservice fuhr uns kostenlos zur Piste. Skipass und Gondel kosteten schon einige Lewa ,entschädigten dafür mit sehr guten Schneemöglichkeiten. Zwar mithilfe von Schneekanonen aber trotzdem einladend.

Mathias wirkt ganz entspannt. Geschwisterliebe nennt man so etwas. Mit Selbstauslöser geschossen. Spaß hatten alle mehr oder weniger. Unsere jungen Helden. Im Spiegel

24.12.06 Alle aus der Familie versuchten sich auf den Brettern.

Mathi und David können es einfach, Micha bemühte sich und Anne stammt von ihrem Vater ab. Er kann es nämlich nicht. Mit der Gondel auf den 2500 Meter hohen Berg, und eine wunderbare Sicht, das war schon was. Die Pisten und der Andrang an den Gondeln noch ohne Wartezeiten. Wir kannten, das schon ganz anders aus Deutschland und Tschechien. Für den der es kann, ein Wintersportparadies.

Anne versucht Ski zu fahren So geht es Armer David Anne gibt auf. Mama kann es auch. Unser Champion Mathias Ruhe sanft Vater und Sohn

25.12.06 Ein Besuch im Rila-Kloster

Da wir ja mit dem Auto da waren, konnten wir uns auch das Rila-Kloster mit seiner gesamten erhabenen Schönheit anschauen. Das war ein kurzes aber schon beeindruckendes Erlebnis für die Sinne.

David staunt. Mathias schaut sich um im Rila-Kloster. Nichts mit Aufwärmen im Museum Michaela auf Entdeckungsreise Michaela kommt an keiner Katze vorbei. Wir wollen wiederkommen.

26.12.06 Ein zweiter Ausflug führte uns nach Melnik,

der kleinsten aber einer der bezaubernsten Städte Bulgariens. Touristen waren wenige anwesend und so war alles noch ein wenig ursprünglich und übersichtlich. Die Stadt war so klein, dass wir erst mal vorbeifuhren und uns entgeistert fragten, wann kommt denn nun die Stadt. Schöne Wiedergeburtshäuser werden von einer einmaligen Landschaft eingerahmt. Höhepunkt war hier die Weinverkostung hoch über der Stadt in einem sehr gemütlichen Weinkeller. Die Woche verging wie im Fluge und schon flogen die Kinder nach Deutschland und wir bereiteten uns auf unser nächstes Abenteuer vor.


Mutter und Tochter Mir schmeckt der Rotwein aus Melnik Unserer Anne schmeckt es nicht so richtig. Das Essen schmeckt allen Den Herrn schmeckt es besonders gut. Selbst Mathias schmeckt es in Melnik.

28.10.06 Im sonnigen Sozopol

Ein sonniger Spätherbsttag verführte uns zu einem Besuch ins malerische Sozopol . Diese kleine Stadt an der Schwarzmeerküste glänzte in der Sonne. Es machte Spaß durch die engen und winkligen, teilweise richtig verschlungenen Pfade zu wandeln. Der Fotoapparat war ständig im Einsatz. Touristen waren so gut wie gar nicht vorhanden, so waren auch Gespräche mit Bulgaren möglich.
Höhepunkt des Tages war ohne Zweifel das Mittagessen in einer Gaststätte hoch über den Klippen von Sozopol. In der herrlichen Herbstsonne ließen wir es uns gut gehen. Nicht nur das Essen war hervorragend auch die Stimmung. So macht Bulgarien Spaß.


Sozopol hat tolle Wege Es gibt viel zu entdecken Bulgarische Speisekarten sind voller Geheimnisse Was nehme ich nur ? Mir schmeckt es wie fast immer So macht Bulgarien Spaß

24.September 2006 Besuch in Nessebar

Im September 2006 war unser erster Besuch aus Deutschland in unser neues Domizil gekommen. Unsere Tochter Anne war für eine Woche mit einem Ferienflieger zu Gast in Burgas. Wir besuchten den Ropotamo und natürlich Nessebar. Fresh portugal war ihr Lieblingsgetränk.

Gute Laune mit Wein. Unser beliebtestes Fotomotiv. Mutter und Tochter Familienporträt in Nessebar. Spaß Vater und Tochter auf Motivsuche.


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